2019 – Ein Rückblick

Das Ende des Jahres nähert sich, Zeit ein Resümee zu ziehen. Tatsächlich für mich das erste Mal in der Ausführlichkeit.

Für mich war das Jahr 2019 ziemlich turbulent. Anfang des Jahres dachte ich nicht einmal über Selbständigkeit nach, auch wenn mein Job mehr Stress und Hektik mit sich brachte als ich je haben wollte. Auch wenn ich da schon um einen Kurs für Selbständigkeit für Mütter herum schlich und es sehr spannend fand. Um den April rum war dann klar: das geht so nicht, ich muss irgendwas ändern, sonst gehe ich kaputt. Der Spagat Kinder(betreuung) und Arbeit war zu dem Zeitpunkt einfach nicht zu schaffen (abgesehen davon konnte ich Spagat im Sport auch noch nie). Und daran hingen dann auch noch viele andere Sorgen.
Mitte des Jahres dann erneut das Angebot: Kurs in die online Selbständigkeit, für Mütter bzw. Familien, von Lena Busch (Werbung, unbezahlt). Eine Möglichkeit, um mein persönliches Tal, das seit Anfang des Jahres gefühlt immer größer und tiefer wurde, endlich wirklich zu verlassen anstatt nur an den Hängen herumzukrabbeln.

Kurz nach der Entscheidung zu dem Kurs kam auch Bewegung in die anderen Themen und auch wenn es hier und da noch ruckelt, ist der Weg deutlich ebener als zuvor. Ich habe für mich entschieden, dass ich den Weg zur Selbständigkeit weiter gehen will und werde, weitere Workshops und Webinare gestalten und anbieten werde und mein auf meinem Weg gesammeltes Wissen (zu Wegen aus solchen Tälern, Achtsamkeit, Lernen bzw. Lerntheorie und Hochbegabung bei Kindern) auf diese Art weitergeben werde. Außerdem wird mich mein Weg unter anderem tiefer in die Gewaltfreie Kommunikation
führen, dort werde ich mich weiterbilden, ebenso was Arbeit mit dem Inneren Kind angeht.

Im Frühjahr 2020 wird es einen Nachfolger zum Workshop „Raus aus dem Tief“ geben, der dann nicht mehr ganz so weit an der Basis beginnt und auch länger dauern wird. Die einzelnen Abschnitte und Aufgaben werden jedoch kurz bleiben, ebenso bleibt Familie Bergmann erhalten. Vielleicht bekommt diese Familie noch Zuwachs. Wir werden sehen.

Familie Bergmann

Ebenfalls zum  Januar startet eine ​5-teilige Mailserie​ für mehr Achtsamkeit im Alltag und mehr Neugier (den eigenen) Kindern gegenüber.

Außerdem werde ich mit anderen Frauen  aus dem Online-Business in Kooperation verschiedene weitere Angebote  gestalten und anbieten. Genaueres dann im neuen Jahr.

​Liebe Grüße und ein Gutes Neues Jahr

Lucie

Problemgebirge und Täler der sinkenden Zuversicht

Wie sieht so ein Problemgebirge aus?

Das ist tatsächlich sehr verschieden, die einzelnen Berge sind allerdings doch irgendwie ähnlich: Kinder(betreuung), Job, Partnerschaft, Familie, Freizeit & Hobby, Finanzen, Gesundheit. Alles hängt irgendwie zusammen, gerät eins aus der Balance, fühlen wir uns nicht mehr so gut, es bleibt aber meist noch machbar.

Gemein wird es, wenn sich mehrere Probleme zur selben Zeit auftun und wenn sie dann auch noch miteinander zusammenhängen. Zum Beispiel wird es schwierig, wenn es finanziell eh schon eng ist, die Betreuung der Kinder nicht mehr gesichert ist und man eigentlich, um das abzufangen, den Job aufgeben müsste. Klingt das bekannt?

​​Mein Hintergrund dabei​

Anfang des Jahres steckte ich in einem ziemlichen Tief. Probleme türmten sich rechts und links und rundherum um mich auf. Außerdem war jedes irgendwie miteinander verknüpft, keines so richtig einzeln anzupacken. Ich wusste wirklich nicht mehr was ich noch tun konnte eh der Berg zusammenstürzen würde. Da war klar: ich benötige Hilfe von außen, jemanden, der auf meine Situation von außen gucken kann und mir Hinweise geben kann wo vielleicht doch was geht.​

​Tatsächlich habe ich an einem Rad gedreht mit einem Mut, den ich ohne die Hilfe nicht gehabt hätte. Damit löste sich gleich ein zweites Thema weit genug, um handelbar zu werden. Aus dieser Entspannung heraus war ich dann wieder selber handlungsfähig. Und deutlich mutiger als zuvor.

​Dieser Mut, zusammen mit der Entspannung der Situation, war es dann auch, der mir ganz neue Wege eröffnete. Diesen Blog zu beginnen ist einer dieser neuen Wege. Ich kenne meine Stärken nun viel besser. Ich weiß auch wann ich selber Hilfe von außen brauche und kann diese auch annehmen.

Eine meiner Stärken ist es, dass ich die Problemgebirge, in denen sich andere Menschen befinden, ziemlich gut erfassen kann.  Ich weiß, wie sich das anfühlt - aber auch dass es möglich ist dort wieder heraus zu kommen. Ich reiche gerne die Hand, damit andere aus ihrem Tief herauskommen.​