Wieso mache ich das hier überhaupt?

Rollenspiel

Da rede ich in letzter Zeit so oft von Spiel und Rollenspiel. Aber wieso mache ich das? Was ist mein Grund dahinter?

Ich glaube, dass wir mehr Spiel und damit Freude in unser Leben lassen dürfen. Spielerisch lernen. Das, was die Kinder können und viele von uns verlernt haben.

Das (Rollen)Spiel ist ein Teil von mir und bereitet mir so viel Freude, dass ich sie mit anderen teilen will. Sich in andere Menschen hineinzuversetzen ist sowieso eine Fähigkeit, die viel zu selten genutzt wird.

Weil ich weiß und selber erfahren habe welche erstaunlichen Veränderungen passieren können, wenn man sich ganz und gar auf ein Spiel einlässt. Denn ein bisschen "Ich" ist in jedem Charakter drin.

Durch ein spielerisches Element können viele Dinge ihren Schrecken verlieren. Ich kann mich in sicherer Umgebung ausprobieren, ohne dass meine Aktionen reale Konsequenzen haben. Auch wenn ich nicht der geborene Anführer bin, kann ich diese Rolle ausprobieren, darin lernen und daran wachsen. Ich kann Konflikte austragen und gleichzeitig übe ich es damit.

Und generell liebe ich es einfach, gemeinsam eine Geschichte zu erschaffen und dabei selber nie genau zu wissen, wo es mich hinführen wird. Rollenspiel ist Teamwork! Es ist kreativ. Es ist spannend. Und es kann auch sehr intensiv sein.

Klingt das interessant? Du kannst es ausprobieren.
Am 09.07.21 wird es einen Workshop mit mir geben zum Thema "Im Rollenspiel zur Wunschkundin".

Monatsrückblick Mai 2021

Es wird Zeit, mal wieder einen Monatsrückblick zu machen. Es ist nämlich einiges geschehen in diesem Mai.

Runder Geburtstag

In diesem Jahr durfte ich einen runden Geburtstag feiern. Oder zum zweiten Mal 39 werden. Ich bevorzuge aber tatsächlich die echte Zahl - 40. Eigentlich hatte ich eine große Party geplant mit vielen Gästen, bei gutem Wetter mit kleinem Pavillon am See. Aufgrund Corona durfte das nicht sein, also wurde es eine kleine online Runde mit ein paar guten Freunden. Aber groß feiern werde ich noch, versprochen! Und zwar richtig groß. Mit allen Freunden und Bekannten von überall her. Das muss nur noch etwas warten.

Geburtstag Löwenzahn

Jahrestag des online Mittelaltermarkts

Über den Markt habe ich bereits berichtet, trotzdem gehört er natürlich in den Monatsrückblick. Was aus einer spontanen und auf den ersten Blick ein bisschen verrückten Idee so alles werden kann, wenn nur ein paar Menschen mitziehen. Alleine die Begeisterung der Anderen war es wert, das umzusetzen.

Mittelaltermarkt Rückblick

Großer Kreativ-Boost

Anders kann man das nicht nennen. Zusammen mit der Medienmentorin nur ein paar Abende zusammengesteckt und schon flossen die Ideen nur so. Der Workshop "Mit Rollenspiel zum Wunschkunden" war nur der Anfang! Gerade arbeite ich an einer Mitmach-Geschichte, die ich nach und nach veröffentlichen werde. Ein weiterer Workshop schwebt mir als Konzept im Kopf herum. Ganz nebenbei habe ich Kalligraphie wieder für mich entdeckt und versuche mich - recht dilettantisch - am malen mit Aquarellstiften. Spaß macht es trotzdem. Auf meiner Liste steht auch noch ein Kinderbuch, auch wenn ich da nur sehr langsam vorankommen werde.

Kreativ Geschichte

Jahrestag meines ersten Projektes

Am 23.5.21 hat mein erstes Projekt, geboren aus einer wilden Idee, Jahrestag.

Zeit zu Feiern!

Mittelalter Markt

Picturecredit: jevgenes @depositphotos.com

Wie es zu dem Projekt kam

Im März 2020 war schon klar, dass es speziell für die Veranstaltungsbranche harte Zeiten werden würden. Je mehr "offline" die Veranstaltungen waren, desto schwieriger. Es öffneten sich die ersten Facebookgruppen von und für Betroffene. Da ich der Mittelaltermarktszene recht nahe stehe, kam ich der Einladung zu einer der Gruppen nach. Einige machten sich sehr große Sorgen um ihre Zukunft, teilweise wurden schon Spenden gesammelt, da absehbar war, dass der Zustand ohne Märkte sicherlich einige Monate anhalten würde. Sehr viele der Darsteller waren auf die Märkte finanziell angewiesen.

Viele Veranstalter gingen gerade online. Künstler versuchten sich an online Ausstellungen. Rollenspielrunden verlegten sich auf Treffen über Zoom oder andere Medien. Warum sollte etwas, mit Einschränkungen, nicht auch für Mittelaltermärkte möglich sein? Zumindest als Ergänzung zu den "richtigen" Märkten. Ich fragte bei Freunden und Betroffenen ein bisschen herum. Tatsächlich waren unter den Handwerkern und Künstlern der Szene nicht wenige, die dieser Idee sehr offen gegenüber standen. Jetzt stellte sich nur noch die Frage der

Mittelalter Markt Becher

Umsetzung

Meine Freundin Julia brachte mich auf den Gedanken, bei den Menschen von Flohmarkt-online nachzufragen. Die bereits eine Software hatten, um Märkte online stattfinden zu lassen. Eine Anfrage-Email später kam eine Einladung zu einem Planungsgespräch mit dem Leiter des Unternehmes und dem zuständigen Programmierer. Anderthalb Stunden dauerte es, dann hatten wir einen Plan für den allerersten online Mittelaltermarkt.

Meine Aufgabe: Händler, Bands und Künstler auftreiben, die den Markt beschicken wollen. Und natürlich Werbung machen. Tatsächlich habe ich bei diesem ersten Versuch eine Menge Leute persönlich angeschrieben, mit einigen auch telefoniert. Ein paar Absagen kassiert, aber auch sehr viele Zusagen für dieses Experiment bekommen. Mit einigen der Künstler der ersten Stunde habe ich immer noch Kontakt, u.a. Monika von der Band Amarok Avari.

Markttag

So kam es an

Dafür, dass niemand von uns genau wusste, wie groß das Interesse wirklich sein würde und ohne Budget für Werbung, gelang es uns trotzdem über 500 Besucher auf den Markt zu bekommen. Natürlich hatte das System noch ein paar kleinere technische Schwierigkeiten und es gab Rückmeldungen zu weiteren möglichen Verbesserungen, aber der Anfang war gemacht. Der Beschluss nach Abschluss des ersten Marktes war eindeutig: das machen wir wieder.

Seitdem findet in jedem Monat ein Mittelaltermarkt online statt.

5 Ideen den Fokus im Business zu halten

Picturecredit: stokkete @depositphotos.com

Hast Du Dich schon öfters gefragt, wie Du den Fokus im Business halten kannst? Oder Dich geärgert, weil Du bei einigen Themen immer mal wieder abschweifst? Vielleicht helfen Dir dann meine 5 Ideen den Fokus im Business zu halten.

1. Konkrete Ziele setzen

Setze Dir konkrete Ziele, möglichst mit Zahlen und Datum. Kannst Du (noch) nicht weit vorausplanen, dann setze Dir Wochen- oder Monatsziele. Stellst Du fest, dass sie zu sportlich (oder auch zu lasch) sind, darfst Du natürlich nachjustieren. Auch „Pause machen“ zählt als ein Ziel! Stellst Du fest, dass Du immer wieder abschweifst, versuche herauszufinden, was Dich ablenkt.


2. Suche Dir einen Business-Buddy

Der/die Buddy sollte in einem ähnlichen Stadium wie Du sein, dann fällt das gegenseitige Anschubsen leichter, weil die Themen sich mehr ähneln. Weiß Dein Buddy von Deinen Zielen: super! Dann ist die Motivation größer sie auch einzuhalten. Trefft Euch möglichst regelmäßig und tauscht Euch aus, das ist effektiver als nur "nach Bedarf". Regelmäßig muss auch nicht oft sein, einmal jeden Monat eine halbe Stunde ist auch schon was.


3. Wofür mache ich das gerade?

Du hast z.B. das Ziel „Community Aufbau“. Um das zu erreichen, sind andere Schritte nötig als für das Ziel „Umsatz“. Schaue auf Dein Ziel und prüfe, ob Deine Zwischenziele dazu passen bzw. welche Schritte Du konkret für Dein Ziel machen willst. Wenn Du feststellst, dass Deine Aktivitäten nicht zum Ziel passen, solltest Du definitiv neu planen. Vielleicht ist gerade ja doch etwas anderes dran, als Du zuerst dachtest. Oder Du hast Dich verrannt. Beides kann vorkommen.

Fehlen Dir Ideen, wie Du Dein aktuelles Ziel konkret umsetzen kannst? Dann melde Dich gerne bei mir.


4. Zeitmanagement

Eine Liste mit Aufgaben, die immer wieder auftauchen, zusammen mit einer ungefähren Zeiteinschätzung, hilft, kleine Zeitfenster effektiv für Dein Business zu nutzen. Mir helfen die Kategorien: 5 Minuten, 10 Minuten, 30 Minuten ganz gut. Alles darüber sind dann sowieso größere Projekte wie Recherche für einen Blogbeitrag oder das Neugestalten von Teilen der Website.


5. Feste Zeitfenster frei halten

Sowohl für Dein Business als auch für Pausen bzw. Selbstfürsorge. Das müssen keine langen Zeiträume sein. Jeden Tag 30min bringen mich auch bereits vorwärts, selbst wenn doch mal was dazwischen kommt. Ich spreche aus Erfahrung. Ich stehe derzeit eine halbe Stunde früher auf oder schaffe am Abend noch eine halbe bis ganze Stunde, ehe ich ins Bett falle.


Hat Dir der Artikel geholfen? Oder wünschst Du Dir noch mehr als 5 Tipps, um den Fokus im Business zu halten? Dann lass es mich gerne wissen.

Wie wichtig ist ein Netzwerk

Netzwerk wichtig

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Wie wichtig ist so ein Netzwerk denn jetzt wirklich?

Ganz kurz: immens wichtig! Besonders wenn ich Kinder habe. Mein Netzwerk ist so etwas wie mein Auffangnetz. Ein Halt in unterschiedlichen Situationen.

Aha. Und wie genau?


Ich tausche mich gerne mit anderen über verschiedenste Themen aus. Allein wäre das etwas... öde. Sei es, dass uns ein gemeinsamer Humor verbindet, ähnliche Lebensumstände, das Business oder dass wir uns einfach für das Arbeitsfeld des jeweils anderen interessieren. In meinem Falle auch, weil ich wirklich viele Interessen habe und es sehr angenehm finde, jeweils auch Spezialisten zu kennen.
Unternehmungen machen mir mehr Spaß, wenn noch jemand dabei ist. Weil man die Erinnerung dann teilen kann. Weil dann jemand da ist, mit dem man sich mit Aufsicht ggf. abwechseln kann.
Es ist sehr beruhigend zu wissen, da ist noch jemand im Hintergrund, der im Notfall einspringen kann. Idealerweise jemand, dem die Kinder vertrauen. Das kann der Kindergarten sein, das können die Großeltern sein, Nachbarn oder eine Freundin...
Es entspannt ungemein zu wissen, dass ich nicht allein bin. Nicht alles allein stemmen muss. Und wenn es nur aufbauende Worte sind. Wobei ich die Wirkung von Worten lange unterschätzt habe. Es ist wirklich wohltuend für mich, wenn da jemand ist, der sagt „Du machst das gut“ oder auch "die Situation ist gerade mies und das darfst Du auch so empfinden". Hast Du so jemanden in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis, der/die Dich einfach unterstützt, Dich annimmt, wie Du bist?

Außerdem kann ich mit einem Netzwerk meine mentale Belastung auf mehrere Schultern verteilen. Und für einiges auch professionelle Unterstützung annehmen (Therapeut, Coach...).

Ja, ok, privat habe ich das eh. Aber für's Business? Als Solopreneur?

Es gibt immer mal wieder Situationen des Zweifelns oder auch der Freude. Wie schön, wenn ich diese mit jemandem teilen kann, der/die das auch kennt. Das ist das Eine. Natürlich ist es auch „irgendwie cool“ alles alleine zu stemmen. Aber wer bitte schafft das auf Dauer? Es gibt da einen fiesen Glaubenssatz, der immer meint, „ich genüge nicht“. Kennst Du den auch? Mir machte er lange Zeit das Leben sehr schwer. Hier habe ich etwas mehr über ihn geschrieben.

Und dann, WILL ich wirklich alles immer alleine machen? Meine Buchhaltung zum Beispiel frisst unendlich Zeit und macht mir keinen Spaß. Wie schön, dass es Menschen gibt, die das gerne machen und an die ich das auslagern kann.

Aber auch hier hilft an einigen Stellen ein professioneller Coach am besten weiter. Der meine Themen mit sortiert. Der die x-te verzweifelte Frage nach „und wie geht das denn jetzt??“ ganz cool beantworten kann.

Meiner Meinung nach macht es außerdem sehr viel Sinn, Dinge so zu verteilen, dass jeder in seinen Talenten arbeiten kann. Ich kann keine Buchhaltung? Prima, dafür habe ich ja eine Expertin, die genau das am besten und auch viel schneller kann als ich. Außerdem finde ich es sehr entspannend, mir zu erlauben, dass ich Pausen haben darf, ja, dass die sogar wichtig sind. Glaubst Du nicht? Schau mal hier.


Wie sieht es bei Dir aus? Wie wichtig ist ein Netzwerk für Dich?

Für Menschen im Umbruch (privat, aber auch beruflich) habe ich eine eigene Facebookgruppe erschaffen, wo sich gegenseitig unterstützt wird. Neugierig? Schau mal rein, die Gruppe ist kostenlos.

Fragen auf unübliche Art beantworten

Hast Du schon mal eine Antwort auf „wie geht es Dir“ geschreinert? Hier ein paar Überlegungen, Fragen auf unübliche Art zu beantworten.

Fragen auf unübliche Art beantworten

Da habe ich kürzlich von der lieben Isabel Schönig den Link zum LEGO SERIOUS PLAY geschickt bekommen und war begeistert. Ich liebe Lego, ich habe solange ich denken kann schon immer gerne damit gebaut. Aber auf die Idee, damit eventuell abstrakte Fragestellungen zu beantworten, bin ich bisher nicht gekommen.

Doch dann..., wenn das mit Lego geht, warum dann nicht auch auf andere Arten? Wenn man in Seminaren lernt, seine Wut zu malen, wieso dann nicht auch zu sticken oder eben zu schreinern?

Und wenn ich meine Business-Vision nicht grafisch darstellen kann, weil ich vielleicht kein begabter Zeichner bin, was hindert mich daran, meine anderen Talente dafür zu benutzen? Wenn ich mit einer Frage feststecke, warum nicht statt Worten ein anderes Medium nutzen, um eine Antwort zu finden?

Wobei das Ziel nicht unbedingt die eine Antwort sein muss, die perfekt ist. Allein der Weg, das ungewöhnlich aussehende Ergebnis, kann schon wieder ganz andere Dinge anstoßen.

Lego ist dafür tatsächlich gut geeignet, weil fast jeder mit diesen Steinen umgehen kann. Ein Klick und es sitzt, man muss sich keine Gedanken um Holzmaserung machen oder die Haltbarkeit von verwendetem Klebstoff. Die Skalierung ist auch recht beliebig, je nachdem wie viele Steine ich besitze oder wie groß der Raum ist, den ich bebauen kann oder will. Die Steine machen auch alles mit, von Tiernachbildungen bis hin zu Raumschiffen oder ganzen Städten (oder Welten) kann ich damit alles bauen.


Hast Du schon mal Fragen auf unübliche Art beantwortet?

Wilde Ideen zu großartigen Projekten machen

Du hast eine „wilde Idee“ und fragst Dich, ob sie gut genug ist, um sie umzusetzen? Dann ist dieser Text für Dich: Eine kleine Hilfestellung bei der Entscheidung zur Umsetzung; wie ich wilde Ideen zu großartigen Projekten mache.

wilde ideen großartige Projekte

Es gibt einige Fragen, die ich mir vorab stelle:

Habe ich genug Begeisterung für die Idee

Natürlich bist Du begeistert von dieser Idee, sonst würdest Du ja nicht darüber nachdenken sie umzusetzen. Aber: Wie lange hält diese Begeisterung? Ist es nur eine spontane „das wäre ja nett“ Idee, oder beschäftigt sie Dich wirklich? Kommt sie vielleicht auch immer mal wieder, auch in größeren Abständen oder in leichter Variation? Dann ist es wahrscheinlich, dass sie darauf wartet wirklich umgesetzt zu werden.

Habe ich Unterstützung von außen 

Sprich mit anderen über die Idee. Ein bisschen „rumspinnen“, ein bisschen vorfühlen, ein bisschen träumen. Das kann Dein Partner sein, eine Freundin/ein Freund – oder auch Menschen, die von dieser Idee am Ende profitieren würden.

Bei meinem online Mittelaltermarkt war es so, dass ich mit Menschen aus der Marktszene gesprochen habe, ob überhaupt ein Wunsch danach besteht. Ohne Corona wäre das wohl nicht der Fall gewesen, aber der online Mittelaltermarkt sollte ja die Einbußen etwas mildern. Entsprechend gab es neben viel Zustimmung natürlich auch Gegner der Idee. Mittelalter und online – das ist ehrlich gesagt schon etwas schräg auf den ersten Blick.

Wichtig ist: Halte Dir Deine Unterstützer nah. Du wirst sie noch brauchen! Die Gegner darfst Du ausblenden. Die kommen von sich aus immer mal wieder. Manchmal haben sie ja auch gute Argumente, die es anzuschauen lohnt. Meistens kennst Du die Argumente aber bereits und hast sie schon auf dem Schirm.

Welche Ressourcen zur Umsetzung habe ich

Du bist also begeistert von der Idee und andere finden sie ebenfalls gut; es ist also kein völliges Hirngespinst. Vielleicht hast Du noch keinem gesagt, dass es gerade Du bist, die das umsetzen will, aber das ist nicht schlimm.

Jetzt geht es an die Details: Was benötigst Du zur Umsetzung? Hast Du die nötige Technik? Das nötige Wissen? Die Software dazu? Wie sieht es finanziell aus? Willst Du es alleine aufziehen oder lieber im Team? Oder gibt es jemanden, der vielleicht etwas Ähnliches aufgezogen hat, mit dem Du reden und Deine Fragen loswerden kannst? Das hilft auch bei einer Einschätzung der

Kenne ich die Dauer der Umsetzung

Hast Du eine realistische Einschätzung, wie lange die Umsetzung Deiner Idee dauern wird? Oder kannst Du es überhaupt halbwegs realistisch einschätzen? Hast Du die notwendige Ausdauer dafür? Benötigst Du ggf. Hilfe bei der Motivation durchzuhalten? Da können Deine Unterstützer helfen oder Du suchst Dir professionelle Begleitung durch einen Coach, ein Mastermind Programm oder Ähnliches.

Für eine Business-Idee ist professionelle Unterstützung sehr sehr wichtig. Ist Deine Idee aber eine kleine, schnell umsetzbare, die nicht viel kostet, dann: go for it!

Und wenn es nicht ganz passt, die Idee aber zu gut ist, um sie ganz zu lassen?

Vielleicht hast Du aber auch festgestellt, dass es Dir ausreicht, die Idee durch jemand anderen umsetzen zu lassen? So ging es mir mit dem online Mittelaltermarkt. Die gesamte Software inkl. Programmierer war da, meine „Unterstützung“ hatte schon alles zur Umsetzung und war auch noch begeistert. Da ich mir mit dem Projekt sowieso kein Einkommen für mich vorgestellt hatte und auch nicht die Zeit es Vollzeit zu betreuen, fiel es mir sehr leicht, es ziemlich komplett abzugeben.

Ich stehe dort aber weiterhin als Ideengeber, mit Verlinkung. Das war mir wichtig. Denn die Idee war eben meine und ohne meinen Schubs gäbe es diesen Markt nicht. Und die größte und lauteste Mittelalter Band Deutschlands hätte dort auch keinen Auftritt gehabt.

Und jetzt?

Falls Du immer noch unsicher bist, ob die Idee wirklich so cool ist, wie sie Dir erscheint: Du kannst hier etwas über Launches erfahren, also was Du tun kannst, um ein Produkt besser an den Kunden zu bringen. Oder meinst Du, Du bist noch nicht gut genug, um mit Deiner Idee rauszugehen? Das ging mir ähnlich, hier kannst Du etwas dazu lesen.

Ein Infogespräch bei mir ist übrigens immer kostenfrei. Da können wir gemeinsam schauen, was Du mitbringst und wie ich Dir weiterhelfen kann.


Der Launch, das Große Unbekannte

Launch

Picturecredit: XYZ @depositphotos.com

Der Launch, das Große Unbekannte?

Der Launch. Den macht man halt. Aber was zum Geier ist damit gemeint und was gehört dazu?

Wenn man es aus Sicht eines Raumfahrttechnikers betrachtet, ist der Launch eigentlich der Zeitpunkt, wo die Rakete abhebt. Der Zeitpunkt, wo es heißt „Lift-off“. Und dann schiebt sich die Rakete mit mordsmäßigem Getöse und einer Menge Feuerschein gen Weltall.

Bis es aber so weit ist, ist verdammt viel zu tun. Bei den Raumfahrern gibt es dazu sehr komplexe Zeitpläne. Deshalb gehört zum Launch auch mehr als nur der Start der Rakete. Es gibt Dutzende bis Hunderte von kleinen Dingen zu überprüfen. Zum Glück hat das online Business (meist) nicht ganz so viele Haken und Ösen, die zu prüfen sind, bevor es los geht. Zumindest nicht so viele überlebenswichtige...

Trotzdem: Einen Zeitplan zu haben ist viel wert. Meine Rakete kann nicht irgendwann starten, ich brauche das richtige Zeitfenster. Bei meiner Rakete wäre das das "Launch Window". Und, ganz ehrlich, einen Zeitpunkt zu haben, an dem es heißt „jetzt geht es los“, hilft wirklich unglaublich viel. Nicht nur mir. Auch und gerade in der Kommunikation nach außen, zum Dienstleister und zum Kunden. Oder würdest Du einen Kurs buchen, von dem Du nicht genau weißt, wann er beginnen wird? 

Was brauche ich also?

Ich brauche also zunächst mal einen Termin, auf den ich hinarbeite. Der hängt maßgeblich davon ab, wie weit ich mit meinem Produkt bin und wie viel an Abstimmaufwand sowie externen Hilfen ich benötige. Und natürlich davon, wann es Sinn macht mit der Einführung. Ist der Mars gerade am weitesten Punkt von der Erde entfernt, macht eine Marsmission eher wenig Sinn. Klar, oder?

Aber was außer dem Vorbereiten und Prüfen meines Produktes mache ich noch?

Na klar, die Öffentlichkeit soll ja auch davon erfahren! Keine Mondmission ohne Zuschauer. Und noch wichtiger: kein Produkt ohne Kunden. Zusätzlich zur Technik, die laufen sollte, müssen die Menschen auch von meinem Produkt erfahren. Dazu benötige ich ebenfalls Zeit.


Launch-Aktion

Du verteilst nicht nur auf Deinen Kanälen regelmäßig Informationen über Dein neues Produkt und schaltest Werbung, sondern führst potentielle Kunden gezielt mit einer oder mehreren Aktionen zu Deinem neuen Produkt hin. Oder Du veranstaltest irgendein großes Event, um Dein neues Produkt physisch vorzustellen.

Zu einem Online-Kurs könntest Du zum Beispiel mit einer Themenwoche hinleiten. Vertieft werden die dort angesprochenen Themen dann idealerweise in Deinem Kurs.

Du kannst eine solche Aktion auch nutzen, um z.B. auf Deinen Newsletter aufmerksam zu machen, falls Du einen hast oder anbieten willst.

Welche Aktion für Dich die Richtige ist liegt zum einen an dem Produkt (ein Webinar als Hinführung auf ein Webinar ist irgendwie etwas seltsam, aber selbst da kann es passende Kombinationen geben) und zum anderen an dem, was Dir am besten liegt. Wobei sich beim Erweitern Deiner Komfortzone auch ganz schöne Überraschungen ergeben können.


Launch-Tief?

Persönliches Tief, kreatives Tief... schon gehört. Aber Launch-Tief?

Nach einem guten Start direkt nach der Ankündigung des neues Produktes melden weniger Menschen Interesse an. Vielleicht gerade auch keiner. Oder es gibt nur eine Frage, die aber zu keiner weiteren Aktion führt.

Das ist normal. Es fühlt sich wirklich nicht gut an, aber es ist normal.

Jetzt kann es helfen noch mal alle Stellschrauben anzusehen, ob es noch etwas zu verbessern gibt. Vielleicht bist Du zu „leise“ und keiner bekommt es mit? Hinweis: Oft kommt man sich lauter vor als es beim Kunden ankommt.

Vielleicht wäre es Dir im tiefsten Inneren aber doch zu viel gerade jetzt? Dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn Buchungen/Interessenten ausbleiben. Manchmal hilft es, dann eben eine kurze Pause einzulegen, sich zu sortieren und schließlich mit neuer Kraft weiterzumachen.

Oder es ist ein schlechter Zeitpunkt für Dein Produkt, auch das kann sein: Also zum Beispiel Sonnencreme im Winter an die Frau/den Mann zu bringen. Oder eine Marsmission zu einem Zeitpunkt, wo der Mars gerade am weitesten weg ist.

Oder es ist halt gerade einfach diese Zeit, wo eh wenig passiert. Die Schnellentschlossenen haben sich entschieden, die anderen überlegen noch sehr reiflich, ob sie es brauchen – und entscheiden sich dann erst kurz vor knapp dafür.

In jedem Fall gilt: Lass Dich nicht verrückt machen!


Feiern nicht vergessen!

Der Launch ist abgeschlossen, der Kurs beginnt (in Kürze) oder das Produkt ist im Handel. Zeit den Erfolg zu feiern!

Revue passieren kommt danach: Was lief gut, was weniger gut, was kann ich noch optimieren, wo benötige ich vielleicht doch Hilfe...

April 2020 – Ein Rückblick

Der April 2020. Ein Rückblick auf einen ganzen Monat mit Ausgangsbeschränkung.

Rückblick April
Ausgangsbeschränkung, da geht doch was

Fühlte es sich am Anfang noch an wie eingesperrt sein, war bald klar, dass dem gar nicht so ist. Raus gehen war ja nicht untersagt, nur beschränkt. In der Folge bin ich mit den Kindern selten so viel Rad gefahren wie im April. Wir haben es sogar geschafft, in einem stillen Winkel in dem Wäldchen nah unserer Haustür ein paar Ostereier zu suchen. Mit Nachbarn unter Einhaltung des Sicherheitsabstands ein paar Worte zu wechseln war auch möglich - und tat ziemlich gut. Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, freute sich jeder darüber angesprochen zu werden und ohne das freche Ansprechen hätte ich den freundlichen Obstlieferanten jetzt nicht, der mir Bio-Obst und Saft bis vor die Haustür bringt.

Erlaubt ist übrigens auch Schnitzeljagden draußen aufzuhängen oder aufzumalen, damit Passanten Spaß dran haben. Ich habe mir hier den Spaß gemacht, Zettel mit Aufgaben für zwei Teams aufzuhängen. Am Ende gab es dann noch die Aufgabe je nach Team einen Stock da oder dort in die Erde zu stecken - damit sichtbar wird, dass da auch Menschen mitmachen. Es wurde gut angenommen. Eine neue Runde werde ich nach den aktuellen Regengüssen aufhängen.


Ideen müssen her, für mich und andere

Eigentlich war für mich ein Wiedereinstieg im alten Job angedacht. Ein Plan, der quasi mit Bekanntgabe der Ausgangsbeschränkung platzte. Da lag es nahe, mich mehr auf das Steckenpferd, das online Business, zu stürzen. Ideen gab und gibt es viele, die Zeit zur Umsetzung war nur knapper als zuvor. Aber es ist die richtige Zeit für innovative Ideen und so ist jetzt ein online Mittelaltermarkt am Entstehen. Schließlich bin ich nicht die Einzige, die neue Ideen für die Zeit braucht. Für einen echten Markt fehlen die typischen Geräusche und Gerüche, aber wir haben versucht möglichst nah dran zu kommen, so nah wie es online halt geht. Schau gerne vorbei, der erste Markt findet im Mai statt: Online Mittelaltermarkt.

Meine virtuelle Schnitzeljagd wurde verbessert und als Event online gebracht. Derzeit ist gerade keine Anmeldung möglich, aber bald wird es eine neue Runde geben. Dann wird es die Schnitzeljagd auch als Geburtstags-Event geben, mit Wunschthema, also ganz personalisiert. Hast Du Interesse? Dann schreibe mir gern.

Und so ganz "nebenbei" arbeite ich auch noch am Thema Bildungspflicht statt Schulpflicht mit, also der Möglichkeit für Familien, ihre Kinder nicht in der Schule, sondern z.B. daheim zu unterrichten. Derzeit laufen in der Richtung einige Aktivitäten und auch Petitionen. Hintergrund war, es u.a. auch den Schulen bei der schrittweisen Wiedereröffnung einfacher zu machen, die Gruppen klein zu halten, wenn es Familien gibt, die weiter zu Hause unterrichten können und wollen.

Und so insgesamt?

War der April ziemlich anstrengend. Auch wenn ich versucht habe, viel für mich zu tun sowie Standards nicht allzu hoch zu legen. Es ist immer noch eine ungewohnte Situation mit vielen Anforderungen und ohne größere Pausen. Die vielen Ideen waren einerseits gut, weil sie Bewegung reinbrachten. Andererseits brachten sie eben auch Stress.

März 2020 – Ein Rückblick

Der März 2020. Ein Rückblick auf den Monat voller neuer Perspektiven. Es gibt ja wirklich nicht viele Monate, die von sich behaupten können, landesweite Schul- und Kitaschließungen außer der Reihe, Ausgangsbeschränkungen und durch die Straßen fahrende Feuerwehrautos mit Durchsagen zum Verhalten während einer Ausgangssperre gesehen zu haben. Abgesehen von der Menge an Menschen, die mit Mundschutz und Handschuhen unterwegs sind, hoffe ich, dass der April nicht noch "mehr" bereit hält, sondern sich die Lage bald zu entspannen beginnt.

Anfang gut, ganzer Monat gut?

Nein, eigentlich begann es schon vor Beginn des März' zu ruckeln. "Corona" rückte näher. Die geplante Rückreise von der Familie nach Hause wurde aufgrund der vermuteten Reisewelle zum Ende der Faschingsferien verschoben. Ob es einige Tage später wirklich sicherer war, weiß ich nicht, gefahren (mit dem Zug) sind wir trotzdem. Irgendwie mussten wir ja zurück.

Ein paar Tage schien dann alles normal zu sein, doch die Fallzahlen stiegen und mit ihnen die Nervosität. Dann der Shutdown: Kindergärten und Schulen machten zu. Weitere Schritte drohten schon im Hintergrund. Ich bin eigentlich ein positiver Mensch, aber ich habe so ein paranoides Stimmchen im Hinterkopf, das erschreckend oft Recht hat. So kam es dann auch eine Woche später zu weiteren Maßnahmen, wie der Ausgangsbeschränkung. Nicht überraschend, aber dennoch etwas ernüchternd.

Besinnung auf Werte und Netzwerke

Ich hatte ganz am Anfang des Jahres - aus ganz anderen Gründen - bereits begonnen, Netzwerke im Wohnort aufzubauen: Rettung von ansonsten weggeworfenen Lebensmitteln und deren Verteilung im Ort an Interessierte und Bedürftige, sowie regelmäßige Spielenachmittage im Altenheim. Gut, die Idee mit der Lebensmittelrettung konnte ich wirklich vorerst begraben, aber damit einher ging ein guter Kontakt ins Rathaus. Das zahlte sich aus, als das Altenheim nach Helfern zum Nähen von Atemschutzmasken fragte.

Social Distance war zwischenzeitlich als neuer Begriff aufgekommen. Ein Begriff, der mich wirklich störte. Es ging ja nicht darum, alle Sozialkontakte einzustampfen, sondern physische Distanz zu wahren. Damit einher ging natürlich ein Verlust in der Qualität der Kontakte, Spieleabende, Spielplatztreffen und Feiern waren einfach mal keine gute Idee mehr. Aber über das Internet war immer noch eine Menge möglich, man musste die Menschen nur vernetzen. Die Idee mit dem sonntäglichen "Stammtisch" via Zoom war geboren.

Jemand ließ dann noch den Begriff "Schnitzeljagd" fallen. Eine Woche später startete die erste virtuelle Schnitzeljagd durch Zoom-Räume in einer befreundeten Facebook-Gruppe. Die Planung einer Ostereiersuche war dann eigentlich nur die Folge dieser Idee.

Und so insgesamt?

War der März ein Wechselbad der Gefühle. Von "Hilfe, was mache ich jetzt" bis zu "alles ist möglich" war alles dabei. Für ein Online Business ist die aktuelle Situation sicherlich etwas einfacher, weil es offline schlicht wenig bis nichts gibt, was eingestampft werden müsste. Dafür schlagen andere Faktoren wie Unsicherheit der Menschen rundum natürlich trotzdem rein. Und zumindest mir ging und geht es so, dass ich selber sehr unsicher werde bei der schieren Menge an kostenlosen Angeboten, die überall auftauchen. Aber es hilft, nicht allzu oft nach links und rechts zu gucken und seinen Weg einfach weiter zu gehen, dann halt mit dem ein oder anderen kleineren Umweg.