Zweitausendfreiundzwanzig

Zwanzigfreiundzwanzig
Picturecredit: @monlimona
Die Überschrift verrät schon mein Motto für 2023: ZwanzigFREIundzwanzig.
Von Ein Guter Plan übernommen am Anfang des Jahres und so sehr passend für viele Dinge, die sich dieses Jahr, vor allem beruflich, geändert haben.
Es fehlt noch so einiges im Rückblick, das ich dann zwischen den Jahren ergänzen werde. Aber heute ist der geplante Veröffentlichungstag, also darf der Rückblick, unperfekt wie er ist, das Licht der Welt erblicken.

Jobwechsel – Sprung ins Ungewisse

Im April habe ich (endlich!) meinen alten Brotjob an den Nagel gehängt und gekündigt. Es war einfach nicht mehr tragbar. Ich hatte aber noch keinen Plan B, keine neue Stelle. Es folgten also ein paar ziemlich aufregende Monate auf Jobsuche, da meine Selbständigkeit noch keine drei Personen ernährt. Eigentlich hatte ich geplant, das aus größerer Sicherheit heraus zu tun, es ging aber nicht mehr.

Mit dem jetzigen Job habe ich einen ziemlichen Jackpot gezogen. Nette Kollegen auf allen Ebenen, einen Traum-Chef und jede Menge Flexibilität. Außerdem sind da Dinge möglich, das hätte ich früher für unmöglich gehalten. Welche HR Abteilung passt denn mal eben auf zwei Kinder auf, weil ein Termin anders nicht zu stemmen ist?

Meine Selbständigkeit hat Mitte des Jahres auch eine größere Änderung erfahren. Ich habe meinen Fokus mehr auf das gerichtet, was ich wirklich machen will, und das losgelassen, was mich nicht mehr weiter auf dieses Ziel hin brachte. Das klingt jetzt etwas einfacher als es war, finanziell war das nämlich tatsächlich ein ziemlicher Rückschritt.

Mein Warum finden

 
Die Frage „Warum mache ich eigentlich, was ich hier tue“ hat mich dieses Jahr auch umgetrieben, deutlicher als die Jahre zuvor. Es ist definitiv nicht etwas Schnödes wie „Geld verdienen“ – auch wenn das natürlich zur Selbständigkeit dazugehört, sonst wäre es ein Ehrenamt. Nein, ich will den Menschen, die denken anders oder falsch oder nicht richtig zu sein, dazu verhelfen, sich sicher genug zu fühlen um sichtbar werden. Um mit ihren Besonderheiten zu strahlen und kraftvoll rauszugehen.
Von diesen lauten marktschreierischen Typen gibt es schon zu viele. Die leiseren haben aber mindestens genauso viel zu sagen. Meistens sogar mehr und interessanteres, so meine Erfahrung. Die tiefsinnigen, spannenden Gespräche habe ich nie auf irgendwelchen Parties im Mittelpunkt geführt, sondern immer am Rande mit den „Außenseitern“ oder gleich ganz außerhalb der Fete. Überhaupt, Parties… bin ich eh kein Typ für.
Außer…

 

Meet the Stars – Fangirl Momente

Ich habe mir dieses Jahr erlaubt, einmal so richtig Fangirl zu sein, und war auf der Magicon in Bonn und habe dort zwei Schauspieler*innen persönlich getroffen: Ben Barnes und Amita Suman. Wer die Netflix Serie Shadow & Bone kennt, wird die Namen sicherlich schon mal gehört haben. Menschlich sind die beiden – wie eigentlich alle Schauspieler*innen, die dort vor Ort waren – einfach toll. Die Stimmung auf der Convention war auch großartig. Trotz ein paar kleinerer Pannen und wirklich langer Wartezeiten – 1.5 Stunden für ein Autogramm war mein Rekord – waren die Leute dort alle super friedlich und man kam sehr schnell ins Gespräch. Ob Deutsch oder Englisch, egal. Es wurde gewitzelt, Kostüme bewundert, Tipps ausgetauscht und Aufregung niedrig gehalten.

Einige Schauspieler liefen auch ganz ohne Begleitung durch die Menge. Ich musste zweimal hinschauen um Paddy Gibson wirklich zu erkennen, weil ich dachte das kann nicht sein, dass der hier so allein rum läuft. Und keiner sprach ihn an, keiner kam ihm zu nah.

Ben Barnes bekam natürlich ein paar andere Reaktionen: „Mädels, er kommt, verhaltet euch ganz natürlich!“ Woraufhin alle anwesenden Autorinnen ihre Haare richteten und sich grinsend auf ihre Tische setzten.

Tom Ellis sorgte sogar für ein bisschen Kreischen. Er wurde aber wohlweislich nicht mitten durch die Menge gebracht.

Zu guter Letzt: Rückblick in Zahlen

  • Instagram (Ideenbrunnen): 914
  • Instagram (lucie_stumm_business): 63
  • Newsletter-Abonnenten: 23
  • mit dem Rad gefahrene Kilometer: 500
  • gehaltene Workshops: 4
  • veröffentlichte Blogartikel: 24
  • Leser des ersten Kurzgeschichtenadventskalenders: 73
 

2 Kommentare zu „Zweitausendfreiundzwanzig“

  1. Liebe Lucie du bist ja mutig und Mut wird bekanntlich belohnt. Das hast du gemerkt, das es immer besser wird. Das mit den Schauspielern ist ja aufregend und interessant. 24 Blogartikel? Ja das war such mein Ziel und ich habe durch die Blogparaden zwei mehr geschafft.
    Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr, viel Glück und Erfolg.

    Herzliche Grüße von Anita

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