Was ich als Kreative bewirken will

Pünktlich zu meinem 42. Lebensjahr startete Judith Peters wieder eine Blog-Challenge. Da das Thema Blog Your Purpose ist, musste ich natürlich mitmachen! Mit der Frage, was ich als Kreative bewirken will.

Was ich als Kreative bewirken will

Was genau will ich bewirken?

Eigentlich ganz einfach: dass immer mehr Menschen erfahren, was alles in ihnen steckt und sich trauen, damit nach draußen zu gehen. Es muss sich doch kein Licht unter dem Scheffel verstecken. Die Kruste aus Selbstzweifeln und veralteten Anforderungen darf abgekratzt werden, damit der Diamant da drunter zu sehen ist.

Als Kreative – bevorzugt Schreiberin – vom Dienst fällt mir da natürlich ein spielerischer Ansatz wesentlich leichter als zB systemisches Coaching. Was nicht heißt, dass es nicht tief gehen kann.

Ich arbeite mit Geschichten, mit Schreiben, mit Lachen und Freude und meiner großen Begeisterungsfähigkeit.

Gibt es Träume, die ich fallen gelassen habe?

Durchaus! So bin ich keine bezahlte Spielleitung geworden, auch wenn ich das als Jugendliche durchaus gewollt hätte. Aber „mach was Ordentliches“ und „davon kann man doch nicht leben“ waren ziemlich starke Argumente meines Umfeldes.

Das All erforschen und eine Mondbasis mit aufbauen? Zur Diplom-Luft-und-Raumfahrttechnikerin habe ich es geschafft, danach habe ich den Traum auch fallenlassen. Hauptsächlich deshalb, weil sich nicht so leicht ein Job in der Branche finden ließ – und von irgendwas muss man ja leben.

EIne ganze Zeit lang habe ich dann ziemlich „traumlos“ vor mich hin gelebt. Anders kann ich das nicht nennen. Bis nach einem deutlichen Bruch mit meinem bisherigen Leben der Wunsch danach etwas zu bewirken deutlich größer wurde.

….und was ist mit den Kindern?

Da hoffe ich, ihnen die Welt im Idealfall ein bisschen besser zu hinterlassen als vorher. Zumindest im Kleinen. Im Großen… ist es vermutlich realistischer zu sagen „nicht wesentlich mieser als jetzt“ (wenn ich mir den Klimawandel und aktuelle politische Bewegungen so ansehe).
 

Gibt es außer dem großen Ziel auch noch kleinere?

Die gibt es und dazu schreibe ich in jedem Jahr am „Lass Deine Träume Wahr Werden“ Tag etwas. Ich habe eine Bucketlist, die sich immer mal wieder verändert. Einige der Träume und Wünsche sind ganz schön groß – und ich will doch immer mit dem Kopf durch die Wand. Mittlerweile weiß ich aber, dass ich auch Marathon kann, nicht nur Sprint. Das hat mir tatsächlich vor einigen Jahren noch gefehlt.
Es macht mir unglaublich viel Spaß, nicht nur meine, sondern auch die Träume von anderen Realität werden zu lassen – und prompt taucht in meiner Playlist hier ein Song auf von einem relativ bekannten Schauspieler, der den Traum hatte auch Musik zu machen. Hat er auch geschafft und mit dem Menschen würde ich gerne mal sprechen. Talking of big dreams 😉
 
Was sind deine Träume?
 

10 Kommentare zu „Was ich als Kreative bewirken will“

  1. Auch ich kann ein Lied davon singen, wie schwer es manchmal für einen selbst ist, seine eigenen Potenziale zu erkennen. Als ob man selbst in dieser Hinsicht geradezu blind ist. Und wenn dann noch die Argumente im außen überzeugend sind, dann ist das irgendwie doppelt doof.
    Bei dir habe ich gesehen und erlebt, wie das spielerisch funktionieren kann. Ein wirklich ganz tolles Erlebnis!

  2. Ein sehr interessanter Artikel, wie ich finde. Ich erkenne mich manchmal wieder in dem, was du schreibst.
    Ich würde es total gut finden, wenn du doch noch das All erforschst und eine Mondbasis errichtest 😊
    Viele Grüße,
    Simone

  3. Wahnsinn, ich wusste gar nicht, dass man Luft-und-Raumfahrttechnik studieren kann. Das war bestimmt anspruchsvoll und dann hast Du den Traum einfach so losgelassen. Wow! Und was für ein wunderbares Vorhaben: die Krusten von Selbstzweifeln und Co abkratzen, um all die Diamanten zu finden. So so schön. Ich wünsche Dir viele Diamanten, die sich in der Zusammenarbeit mit Dir zeigen!

    1. Außen dran steht „Maschinenbau“, die Luft- und Raumfahrt ist eine Vertiefung der ganzen Geschichte. Meine Uni ist Experte für Weltraumschrott (gewesen).

      Danke! Eigentlich sind alle Diamanten, manche halten nur sehr an ihrer Kruste fest 🙂

  4. Heute hörte ich in meinem Umfeld -familiär auch noch..- den altbekannte und wie ich finde „berüchtigten“ Satz -“ Träume! Pah, die werden doch nie wahr“ -aslo ganz im Sinne von Träume sind Schäume… Autsch! ICH BIN die, die glaubt: je grösser meine Träume, je besser! DREAMS COME TRUE – wenn wir sie lassen. Danke Lucie, du glaubst auch daran. :-))

  5. Pingback: Weiter, immer weiter - Ideenbrunnen

  6. Dein Engagement für soziale und Umweltthemen ist inspirierend und erinnert uns daran, dass Kunst eine starke Stimme für Veränderung sein kann. Danke, dass du deine Vision und deine Träume mit uns teilst und uns alle dazu ermutigst, unseren kreativen Impulsen zu folgen und die Welt auf unsere eigene einzigartige Weise zu gestalten!

    Liebe Grüße,
    Heike

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