Wunschzettel an die Schule

Mein Beitrag zur Blogparade „Wunschzettel an die Schule“ von Dina Mazzotti

kids, girl, pencil-1093758.jpg

 

 

Wenn ich mir etwas von der Schule wünschen würde, dann…

…Problemlösungskompetenzen anstatt reine Wissensvermittlung

Wissen wird heute immer schneller veraltet, umso wichtiger ist es zu lernen wo und wie ich mir aktuelles Wissen aneignen kann (und wie ich es besser nicht anstelle).

 

 

… mehr als ein Weg der „richtig“ ist

Natürlich sind Lesen und Schreiben und Rechnen wichtig und da bin ich als Elternteil auch weniger geduldig als ein Lehrer oft ist (denke ich). Aber speziell beim Rechnen fällt mir auf: die Kinder haben oft ihre ganz eigenen Rechenwege. Da fände ich es sehr schön, wenn man denen auch Aufmerksamkeit widmen könnte anstatt ein „nur so wird das gerechnet“ zu vermitteln. Es können ja mehrere Wege nebeneinander stehen. Manche zerlegen 13-8 in 13 – 3 – 5, andere mögen es anders handhaben. Lasst die Kinder erklären, dann seht ihr auch ob es verstanden wurde. Den anderen Weg kann man dann immer noch erklären.

 

 

… jahrgangsübergreifendes Lernen

Wenn die Großen mit den Kleinen zusammenarbeiten, passiert so viel. Die Kleinen fühlen sich gesehen, die Großen fühlen sich gesehen, man lernt voneinander. Die Einen wiederholen vielleicht etwas und vertiefen es dabei für sich, die anderen eifern denen nach, die es schon können. Soziales Miteinander entsteht einfach so nebenbei.

 

 

… mehr Projekte „fachübergreifend“

Hier kommt oft die Frage „wozu brauche ich das“ und Projekte können den Kindern ziemlich gut vermitteln, wozu man zB Rechnen braucht. Wenn man Zutaten für einen Kuchenteig halbieren muss oder beim Kuchenverkauf ausrechnen muss wie viel der Käufer zurückbekommt. Um das Rezept zu verstehen ist Lesen können wichtig. Und was ich hier mit K1 (7 Jahre) diskutiert habe über mögliche Zielgruppen für seine selbstgemalten Lernhefte, das würde ich in der Schule eher nicht finden aktuell.

… Eltern in Projekte einbinden

Jedenfalls die, die wollen. Es gibt doch haufenweise wirklich spannende Berufe und Hobbies, die von den Eltern der Kinder ausgeübt werden. Warum nicht das Wissen dort nutzen und die Eltern einbinden? Ein Nachmittag bei der Feuerwehr, ein Besuch bei Arzt oder Hebamme, eine Aktion im Reitstall oder im Atelier?

1 Kommentar zu „Wunschzettel an die Schule“

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert